Das waren die Hahnenkamm-Rennen 2012
22.01.2012
Mit einer spannenden Slalom-Entscheidung gingen heute die 72. Hahnenkamm-Rennen zu Ende. Schwierigste Wetterbedingungen stellten die Organisatoren in diesem Jahr vor ganz besondere Herausforderungen. Nur dank des unermüdlichen Einsatzes der insgesamt 1.500 Mitarbeiter, die während der Rennwoche direkt und indirekt zum Gelingen der Veranstaltung beitrugen, werden die Hahnenkamm-Rennen auch dieses Jahr wieder tausenden Skifans auf der ganzen Welt als unvergessliches Skifest in Erinnerung bleiben.
Vor allem die Pistenteams leisteten in den letzten Tagen unglaubliche Arbeit, um Streif und Ganslernhang rechtzeitig rennfertig zu bekommen. Rund 300 Helfer waren trotz Schneefall, Regen und Sturm im Einsatz und machten damit die Rennen erst möglich. Dazu kommen zahlreiche Rot-Kreuz-Mitarbeiter und Bergretter, die rund um die Uhr bereit standen.
Um die Strecke nach zwei gelungenen Trainingsläufen für die Abfahrt zu schonen, entschied die Jury, den für Freitag geplanten Super-G abzusagen. Die Abfahrt konnte schließlich auf verkürzter Strecke stattfinden und 30.000 Zuschauer live vor Ort begeistern. Den Slalom am Sonntag erlebten 18.000 Skifans am Ganslernhang mit.
Sportlich, wirtschaftlich und medial einzigartig
Trotz zahlreicher gesellschaftlicher Höhepunkte standen in dieser Woche in erster Linie die sportlichen Leistungen im Vordergrund. So hatten etwa am Mittwoch die besten Nachwuchsfahrer aus sieben Nationen zum achten Mal die Gelegenheit, im Rahmen der „Hahnenkamm Juniors“ in memoriam Toni Sailer ihr Talent unter Beweis zu stellen. Auch der soziale Gedanke kam nicht zu kurz: Zum wiederholten Mal lud Harti Weirather prominente Gäste im Anschluss an die Abfahrt zur „KitzCharityTrophy“, die schlussendlich 130.000 Euro für in Not geratene Tiroler Bergbauern-Familien brachte.
Der wirtschaftliche Wert der Hahnenkamm-Rennen für die gesamte Region ist enorm. Der Umsatz der Veranstaltung allein für Kitzbühel liegt bei 35 Millionen Euro. Auch medial ist die Region dieser Tage weltweit präsent. Rund 500 Journalisten waren heuer vor Ort, um von den Hahnenkamm-Rennen zu berichten.
Bestens angenommen wurde in diesem Jahr auch wieder der Shuttledienst der ÖBB. Tausende Skifans nutzten den kostenlosen Service und ließen ihr Auto zu Hause oder auf einem der Gratis-Großraumparkplätze stehen, von wo sie im 15-Minuten-Takt direkt ins Zielgelände der Hahnenkamm-Rennen gebracht wurden.
Der Kitzbüheler Ski Club, Veranstalter der Hahnenkamm-Rennen, bedankt sich bei allen Mitwirkenden und freut sich schon auf das kommende Jahr!







